Eindrücke aus Norwegen:
"Am Montag hatte ich dann meinen ersten Arbeitstag und durfte meinen Chef und zahlreiche weitere Kollegen kennenlernen. Alle nahmen mich gut auf und waren sehr gastfreundlich. Die erste Arbeitswoche durfte ich mit meinem Kollegen Ole, ein Deutscher Tischler und einem sehr lustigen Norweger, namens Gear, das Gebäude der Kommune von Våler renovieren. Das Arbeiten machte richtig viel Spaß, da ich viele neue Dinge erleben und Erfahrungen sammeln durfte. Jedoch finde ich man muss sich als Deutscher erst einmal an das Arbeitstempo der Norweger gewöhnen, das nicht so stressig wie in Deutschland istJ, aber ich lernte, das es trotz ohne sinnlose Hektik, genauso geht."
Am Wochenende dufte ich mit dem sympathischen Ole und seiner Familie auf eine Jagdmesse, die in Hamar war. Sie fand in der Eishalle der Olympischen Winterspiele von 1994 statt. Alleine die Konstruktion der Halle war schon gigantisch. Sie sieht aus, wie ein umgedrehtes Wikingerschiff. Die Messe war sehr interessant, ich sah dabei sämtliche Gewähre, Messer, Angeln, Jagdhunde…
Am Abend zeigte mir Ole, wie man ein leckeres Elchsteak zubereitet, das meiner Meinung nach ähnlich wie Wild und Rind schmeckt. mmmmmmhhhhh war sehr lecker!!!!"
(Josef war als Zimmermann in Våler i Solør)
"Wir waren auf verschiedenen Baustellen, so u.a. auf dem Gelände einer Turnhalle und auch einer Schule. Ich habe Bordsteine gesetzt und andere Pflasterarbeiten durchgeführt. Arbeit gab es immer genug für mich. Ich konnte auch Einiges dazulernen. Was ich einmalig fand und es in Deutschland so nicht geben würde: wir drei Jugendlichen haben als Praktikanten sogar einen Firmenwagen bekommen"
Was mich freudig überrascht hat, war, dass auch junge Frauen auf den Baustellen gearbeitet haben.ich habe z.B. mit einer 22-jährigen Norwegerin zusammengearbeitet. verständigt haben wir uns vor allen Dingen auf Englisch, aber auch auf Norwegisch."
(Philipp war als Tiefbauer in Sandnes/Stavanger)
"Am Montagmorgen holte er uns ab, um zuerst mir und anschließend den anderen den Arbeitsplatz zu zeigen. Mein Betrieb hieß “Nysted AS“ und war mit etwa 60 Mitarbeitern einer der größten Malerbetriebe der Umgebung. Meinen Chef lernte ich auch gleich kennen, da er mit mir auch gleich einmal kurz zur Baustelle fuhr, wusste ich auch gleich wo ich den Monat arbeiten würde
Abschließend bleibt zu sagen, dass ich dieses Projekt sehr genossen habe. Es war sehr interessant in einem anderen Land zu arbeiten und neue Leute zu treffen. Besonders gefallen hat mir die norwegische Landschaft mit ihren Bergen, Seen und natürlich den Fjorden, aber auch die Freundlichkeit der Menschen"
(Johannes war als Maler in Sandnes/Stavanger)








